Herausforderung Wechseljahre!

Fischismus am 29. Juni 2015 um 09:50

Der Wechsel – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015 und ja, bei mir wird es jetzt irgendwann einmal so weit sein. Ich werde in den Wechsel kommen. Ja, ich bin wirklich schon so alt! Als ich mir das zum ersten Mal bewusst machte, bekam ich Angst. Wechseljahre, das habe ich immer mit alt sein, unattraktiv sein, krank sein, verbunden. So ein bissl: Jetzt ist das Leben dann eh vorbei. Ich will mehr »

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Das seltsame Phänomen PEGIDA

Fischismus am 17. Dezember 2014 um 15:17

Seit einiger Zeit geistert ein seltsames Phänomen durch Deutschland, die PEGIDA – die Patriotischen Europäer (Sic!) gegen die Islamisierung des Abendlandes. Diese Bewegung, angeführt von einem vorbestraften Herrn namens Lutz Bachmann (Drogenhandel, Einbruch) versammeln sich Demonstrationen, die gegen die „Islamisierung“ des Abendlandes – nö, die von Deutschland, „wir sind das Volk röhren“.

Keine "Friedenstauben" - die DemonstrantInnen der PEGIDA. (c) Ayuuyi http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/legalcode

Keine "Friedenstauben" - die DemonstrantInnen der PEGIDA. (c) Ayuuyi http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/legalcode

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Erschütternd, einleuchtend, bewegend – für ein Sexkaufverbot!

Fischismus am 27. November 2014 um 11:39

Vor einigen Tagen las ich auf der Website der Störenfriedas DEN Brief für ein Sexkaufverbot. Geschrieben hat ihn Huschke Mau als Reaktion auf ein Interview des Berliner Stadtmagazins Zitty mit der Prostituierten Stephanie Klee, das ich hier bewusst nicht verlinke, weil ich kompletten Nonsens nicht verbreiten will.

Ich habe Huschke Mau geschrieben, weil mich ihr Brief innerhalb unheimlich berührt hat. Nach dem Lesen dachte ich: Wer nach diesem Brief immer noch gegen ein Sexkaufverbot ist, dem ist einfach nicht zu helfen!

Sie hat mir erlaubt, den Brief hier als Gastbeitrag zu veröffentlichen, was ich nun mit großer Freude tue!

«Liebe ProstitutionsbefürworterInnen, liebe Stephanie Klee,

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Emil und die Rituale

Fischismus am 14. November 2014 um 14:51

Also ich bin ja jetzt schon acht – aber noch richtig gut in Schuss. Und weil ich nie genug zu fressen kriege (Anmerkung von Frauchen: Weil Du Dich nicht ständig überfressen darfst!), bin ich auch noch ganz schlank und werde oft noch für ein Hundekind gehalten – pffft – dabei bin ich in meinem besten Männerjahren. Herrchen und Frauchen haben mich mit nach Hause genommen, als ich 16 Wochen alt war – und dann gings auch direkt los mit den Ritualen. Also, am Anfang musste ich natürlich alle paar Stunden raus, nach dem Fressen, nach dem Spielen.

Da war ich ungefähr acht Wochen alt. (c) Ursula Hummel

Da war ich ungefähr acht Wochen alt. (c) Ursula Hummel

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Dachschaden – zwei Neurochirurginnen decken auf

Fischismus am 23. Oktober 2014 um 16:06
c) Kyungmi Park, Gestaltung: Cornelia Lein, alle Rechte bei edition a

c) Kyungmi Park, Gestaltung: Cornelia Lein, alle Rechte bei edition a

Warnung: Menschen, die mit Medizin nicht viel am Hut haben, sollten wissen, dass das Buch der beiden Ärztinnen so manches Mal die Ekelschranke überspringt. Und manche Vorgänge, die die beiden während ihrer Arbeit an den neurochirurgischen Abteilungen an der Universitätsklinik in Wien und am Krankenhaus Feldkirch beobachtet haben, lassen einem die Idee, sich bei einer akuten Gehirnblutung lieber selbst zu operieren, als an eine österreichische Neurochirurgie zu gehen, geradezu glänzend erscheinen. Ich will mehr »

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Prostitution ist Seelenmord!

Fischismus am 8. Januar 2014 um 14:23
Prostitution tötet die Seele. (c) adl21/Istockphoto

Prostitution tötet die Seele. (c) adl21/Istockphoto

Wer meinen Blog liest und meine Aktivitäten in den sozialen Medien verfolgt weiß, ich bin für ein Prostitutionsverbot. Frauen darf man nicht kaufen wie eine Ware. Manche Länder in Europa sehen das ähnlich, wie etwa Schweden oder Frankreich. In diesen Ländern werden Freier, die Sex kaufen wollen, bestraft. So will es das Gesetz. In Frankreich umfasst das „Verbot“ der Prostitution zusätzlich den Ausbau von Einrichtungen zur Ausstiegshilfe. Ganz allgemein werden 20 Millionen Euro in Hilfsangebote investiert, um Frauen Alternativen zur Prostitution zu bieten.

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In eigener Sache: Geburtstag feiern

Fischismus am 22. Dezember 2013 um 12:30

liebe leserinnen und leser meines blogs,

Sei ein Hund - lebe im Augenblick! (c) Istockphoto/Erdosain

Sei ein Hund - lebe im Augenblick! (c) Istockphoto/Erdosain

heute feiere ich meinen 43. geburtstag. geburtstage sind für mich – wie wohl auch für viele von ihnen – immer die möglichkeit, ein bisschen zu reflektieren, übers leben, die liebe und alles andere. als ich heute vormittag mit einem hundespaziergang in den tag startete, nebelte es, feinste tröpfchen sprenkelten mein gesicht. ich bin stehen geblieben, habe zum himmel hoch gesehen und dieses nebeln auf meiner haut so richtig genossen.

seit 2011 habe ich eine neue lebensphilosophie: sei ein hund. hunde leben immer und ausschließlich im augenblick. das versuche ich auch. es funktioniert natürlich nicht immer. sorgen machen wurde mir praktisch in die wiege gelegt. aber es funktioniert immer öfter. wir leben nicht ewig. ich weiß, das ist banal. dennoch ist es wahr.

da bin ich nun, 43 jahre alt, gesund, glücklich verheiratet, mit guten freundInnen, die mir zur seite stehen und einer arbeit, die mir spaß macht. auf meinem vormittäglichen spaziergang habe ich mir das einmal mehr bewusst gemacht. bewusst tief ein und ausgeatmet, meinem hund beim schnuppern zugesehen. meinen kalten zehen in meinen stiefeln nachgespürt. einfach gelebt. ich weiß nicht, wie es weiter gehen wird. ich könnte krank werden, menschen verlieren, die ich liebe, irgendwelche katastrophen überleben oder auch nicht.

aber jetzt leb ich. jetzt gerade bin ich glücklich, auch deshalb, weil ich meinen gedanken hier ausdruck verleihen darf. denn auch das ist nicht selbstverständlich.

ich wünsche allen leserInnen dieses blogs die möglichkeit, ein hund zu sein. und alles gute und viel glück im kommenden jahr.

wir lesen uns dann 2014 wieder!

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Prostitution verbieten!

Fischismus am 19. Dezember 2013 um 20:16

Oiso – ich versteh das nicht!

50 Shades of Grey: Verquere Prostitutionsdebatte. (c) AnneLeven Istockphoto

50 Shades of Grey: Verquere Prostitutionsdebatte. (c) AnneLeven Istockphoto

Seit Wochen wird diskutiert. Hitzig, mal sachlich – häufiger ganz und gar nicht sachlich, sondern untergriffig, mit falschen Zahlen und Behauptungen, die mich immer mal wieder bitten lassen: Göttin – schmeiß Hirn herunter. Und sie geht weiter: Die Diskussion um ein Prostitutionsverbot. Angestoßen hatte die Debatte einmal mehr Alice Schwarzer (und es ist ihr gar nicht genug dafür zu danken).

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Mädchen und Mathe oder das überraschende PISA-Test-Ergebnis

Fischismus am 4. Dezember 2013 um 13:45
Mädchen für Mathe begeistern - ein Kinderspiel! (c) Istockphoto/MarkPapas

Mädchen für Mathe begeistern - ein Kinderspiel! (c) Istockphoto/MarkPapas

Jetzt ist es also raus: Mädchen sind im Lesen besser als Knaben – die wiederum in Mathe die Mädchen überholen. Dies wurde heute von mehreren Medien quasi als die große, neue Überraschung aus den aktuellen PISA-Ergebnissen mitgeteilt. Nee – echt jetzt? Und weil auch die Politik davon wieder einmal völlig überrascht wurde, sollen ExpertInnen nun prüfen – a) ob das wohl wirklich so ist und b) warum das wohl so ist. Ich will mehr »

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Schwangerschaftsabbruch ist eine Lösung!

Fischismus am 29. November 2013 um 14:02
Mehr Beobachtungen der Aktivitäten so mancher Kirchenmänner könnte sinnvoll sein. (c) Istockphoto/gchutka

Mehr Beobachtungen der Aktivitäten so mancher Kirchenmänner könnte sinnvoll sein. (c) Istockphoto/gchutka

Wieder mal die Presse mit einem Kolumnisten, der ja als ausgewiesener Experte für Frauen- und Kinderrechte gelten kann: der römisch-katholische Bischof Klaus Küng. Unter dem Titel “Abtreibung ist niemals eine Lösung” schreibt sich der Kirchenmann seinen Frust über die Fristenlösung von der Seele. Dies soll, ja, dies darf nicht unbeantwortet bleiben. Und weil ich mich gleich mehrfach als Expertin bezeichnen darf (Frau, Medizinjournalistin, Feministin) sehe ich mich geradezu verpflichtet, auf die merkwürdigen Ansichten des Herrn Küng zu antworten. Ich will mehr »

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